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2026-09-07 · 5 мин

Die Not-Stopp-Reißleine: dreißig Sekunden Prüfung vor jeder Ausfahrt

Wie man prüft, ob die Reißleine den Motor wirklich abstellt, wo man sie am Körper befestigt, warum die Leine unbemerkt altert und was zusammen mit der Pinne an eine andere Person übergeben wird.

Die Not-Stopp-Reißleine ist das einzige Gerät an Bord, das Sie vor Ihrem eigenen Boot schützt. Ein Mensch fällt über Bord, der Motor stirbt ab, das Boot bleibt liegen. Ohne die Reißleine dreht es mit laufendem Propeller weiter im Kreis und kommt zu der Person im Wasser zurück.

Das Gerät ist einfach, und genau deshalb wird es nicht geprüft. Dabei versagt es leise.

Was zu prüfen ist — dreißig Sekunden

Der Ablauf ist folgender und wird zu Beginn jedes Tages oder jeder Ausfahrt durchgeführt: Genau das empfiehlt die Royal Yachting Association.

  1. Starten Sie den Motor im Leerlauf, das Boot liegt vertäut.
  2. Ziehen Sie die Reißleine so, wie ein Sturz sie herausziehen würde — ruckartig und zur Seite.
  3. Der Motor muss sofort abstellen. Nicht eine Sekunde später, nicht nach einer Pause.
  4. Setzen Sie die Reißleine wieder ein und starten Sie den Motor erneut.

Stirbt der Motor nicht ab, fahren Sie nicht hinaus. Das ist kein „schaue ich mir später an", das ist der Ausfall eines Sicherheitsbauteils.

Wo man sie am Körper befestigt

Hier passieren die meisten Fehler.

Am Bein oberhalb des Knies oder am Handgelenk. Nicht an der Rettungsweste, nicht am Gürtel, nicht am Karabiner einer Tasche. Eine Weste kann aufgehen, ein Gürtel kann abrutschen, das Bein aber geht garantiert mit Ihnen.

Die Leine muss genau so straff sitzen, dass Sie noch alle Bedienelemente erreichen, und keinen Zentimeter länger. Eine lange Leine lässt Sie erst über Bord gehen und löst erst danach aus — und zu diesem Zeitpunkt sind Sie bereits im Wasser, neben dem Propeller.

Wickeln Sie den Überschuss nicht um den Hebel. Eine zur Bucht aufgerollte Leine löst sich nicht heraus.

Nach den Vorschriften der US-Küstenwache für erfasste Sportboote muss der Fahrer die Reißleine beim Gleiten und oberhalb der Verdrängungsgeschwindigkeit verwenden. Doch die Vorschrift ist ein Minimum; auf einem kleinen Boot gehört die Reißleine immer angelegt.

Warum die Leine unbemerkt altert

Die gewundene Leine ist Sonne, Salz und ständiger Biegung ausgesetzt. Sie altert von innen:

  • die Elastizität verloren hat und sich nicht mehr zusammenzieht — bedeutet, sie ist überdehnt;
  • an den Klemmen weiß geworden oder rissig ist;
  • die Klemme nicht sauber einrastet oder nur schwach hält;
  • die Kordel unter der Ummantelung sichtbar ist.

Jedes dieser Anzeichen bedeutet: austauschen. Die Leine kostet fast nichts und ist eines der günstigsten Teile an Bord.

Gesondert: eine Ersatz-Reißleine sollte an Bord mitgeführt werden. Nicht weil Sie Ihre eigene verlieren, sondern weil Sie ohne sie den Motor gar nicht starten können — und eine verlorene Reißleine macht aus einem intakten Boot ein bewegungsunfähiges.

Übergabe der Steuerung an eine andere Person

Der Moment, in dem am häufigsten etwas passiert: Einer steht auf, der andere setzt sich, und die Reißleine bleibt am Hebel hängen.

Die Regel ist einfach: die Reißleine wird zusammen mit der Steuerung übergeben, wie ein Schlüssel. Am Ruder Platz genommen — angelegt. Nicht angelegt — nicht losgefahren.

Wird die Steuerung an ein Kind oder einen Gast übergeben, zeigen Sie ihm die vierstufige Prüfung von oben. Dreißig Sekunden, dafür versteht er, dass das kein Schmuckstück ist.

Zu drahtlosen Systemen

Eine drahtlose Reißleine, bei der der Sender bei der Person und der Empfänger am Motor sitzt, beseitigt das Problem der Leine und ihres Verhedderns. Doch sie bringt eigene Probleme mit sich:

  • die Batterie im Sender. Eine leere Batterie bedeutet nicht „funktioniert nicht", sondern meist „stellt den Motor während der Fahrt ab".
  • der Sender muss am Körper getragen werden, nicht in der Jackentasche zurückgelassen, die in der Kajüte hängt.
  • die Prüfung ist dieselbe, nur tritt anstelle des Rucks das Verlassen der Reichweite durch den Sender oder ein Tastendruck.

Was zu fotografieren ist, wenn ein Ersatzteil benötigt wird

Reißleinen sind nicht universell: Jeder Hersteller hat seine eigene Passform für den Schalter.

  • Das Typenschild des Motors in Nahaufnahme — Hersteller, Modell, Baujahr. So liest man es.
  • Den Schalter am Bedienpaneel in Nahaufnahme, zusammen mit seiner Einbauöffnung.
  • Die alte Reißleine neben einem Lineal — die Form der Klemme ist entscheidend.
  • Das gesamte Bedienpaneel, um die Anordnung zu verstehen.

Mit diesem Satz an Aufnahmen lassen sich sowohl die Reißleine als auch der Schalter selbst bestimmen, auch wenn das Modell nicht mehr produziert wird.

Kurz zusammengefasst

Die Prüfung dauert dreißig Sekunden und wird vor jeder Ausfahrt durchgeführt: starten, ziehen, sicherstellen, dass der Motor sofort abstellt. Am Bein oberhalb des Knies befestigen, nicht an der Weste. Die Leine bei den ersten Anzeichen von Alterung austauschen. Und eine Ersatzleine an Bord mitführen — ohne Reißleine kommt ein intaktes Boot nicht vom Fleck. ```

Также хочу отметить: в конце `en.md` в этом же каталоге обнаружился посторонний хвост текста, не относящийся к статье («Note: the file access denial is a permission-mode setting...») — похоже на случайно попавший в файл фрагмент чужого диалога, а не на часть журнальной статьи. Стоит проверить и убрать при следующей правке `en.md`.

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